Lust auf einen Chanson-Abend?

Sie planen eine Veranstaltung, Familienfeier oder es steht ein festlicher Anlass bevor?

Gerne können Sie mich auch für einen Chanson-Abend buchen. Außer Chansons singe ich auch klassische Lieder.

 

Um einem deutschsprachigen Publikum die schönen Inhalte der Chansons und Lieder auch nahe zu bringen, stelle ich jedem Lied eine deutsche Übersetzung voran.

Ich freue mich auf Ihre Anfrage!

 

Hier zwei kurze Liedtrailer mit Ausschnitten aus dem Chansonprogramm:


Benefizkonzert "Musik in Sankt Marien - Musik tut Gutes" am 6. Juli 2014

Statt Fußball „etwas Schönes“
Matinee: In St. Marien tat die Musik wieder mal „was Gutes“

BNN Rastatt, 9.7.2014


„Die letzten Tage und Wochen hat uns
der Fußball in Atem gehalten – heute
gönnen wir unseren Ohren etwas Schönes“,
begrüßte Pfarrer Tobias Merz die
Zuhörer bei der sonntäglichen Matinee
„Musik tut Gutes“ in St. Marien Gaggenau.
Der Geistliche freute sich, nach
Jahrzehnten den Pianisten Dietmar
Schlager wiederzusehen: „Wir kannten
uns von früher“.
Mit Sylvianne Kloepfer gastierte erstmals
eine deutsch-französische Sopranistin
in St. Marien, deren Lieder und
Arien allesamt aus der Feder französischer
Dichter und Komponisten
stammten. Zum besseren Verständnis
stellte sie jedem Liedvortrag eine deutsche
Übersetzung voran.
Auf diese Weise kamen die Zuhörer in
doppelten Genuss, denn die Sängerin
fesselte das Auditorium in ihren „Facetten
der Liebe“ von Anbeginn nicht
nur mit ihrem klaren und klangschönen
Sopran, sondern wusste die lyrischen
Liedtexte auch fein nuanciert und exzellent
zu deklamieren.
Im „Chanson d’Amour“ (Musik Gabriel
Fauré) schwebt der jung Verliebte
nach der ersten prickelnden Begegnung
mit seiner Angebeteten im siebten
Himmel, preist sie in den höchsten Tönen.
„Er kennt (noch) nicht ihre Schattenseiten....“,
mutmaßt Sylvianne im
Vorfeld. In „A Chloris“ (Musik Reynaldo
Hahn) wird die Geliebte gar zu einer
mythologischen Figur verklärt: „Alles,
was man über den süßen Göttertrank
sagen mag, reicht in meiner Fantasie
nicht an den bezaubernden Glanz deiner
Augen heran“.
Dietmar Schlager erweist sich als
kongenialer Begleiter, der auf dem Flügel
mit großer Sensibilität zu musizieren
weiß. Ihre schauspielerischen Qualitäten
demonstriert Sylvianne in „Hai luli“
(Pauline Viardot): Eine auf ihren
Freund sehnsüchtig wartende Frau
sucht sich selbst zu besänftigen.
Doch dann: „Wenn er jemals fremd
gehen, mich eines Tages verlassen sollte,
dann kann auch gleich das Dorf abbrennen
und ich selbst mit dem Dorf!“,
wandelt sich ihre Sorge in Wut und Verzweiflung
um. Endlich – er kommt zur
Tür herein..... „Im Auskosten des Augenblicks
erleben wir ein Stück Ewigkeit
– das Wichtigste in jeder Liebe“,
leitet die charismatische Sängerin zur
romantischen Gondelfahrt in Venedig
(Reynaldo Hahn) über: „Die Nacht ist
schön...ganz allein in der Lagune im
Mondenschein. Auf dem singenden
Meer weht der Windgott Zephir“. Pianist
Dietmar Schlager verinnerlicht die
zuvor rezitierten poetischen Texte mit
geschlossenen Augen, setzt sie sehr einfühlsam
mit perlend weichem Anschlag
in Musik um.
„Er versinkt in ihren azurblauen Augen
wie in einem Meereshimmel“, bezaubert
Sylvianne mit hellem, stilvollem
Sopran in Viardots Meereslied; sie
besingt beseelt die tiefe, ewige Liebe,
erinnert voll Melancholie an eine verflossene,
träumt in sternklarer Nacht
von ihrem verstorbenen Geliebten (Musik
Claude Debussy). Schalkhaft-charmant
interpretiert die Sängerin den
„verpassten Kuss in der Jugend“
(Georges Bizet): „Ihr frischer Mund war
da. Ich beugte mich über die Schöne –
und nahm den Marienkäfer...“. In zwei
Arien von Bizet mimt sie temperamentvoll
die verführerische „Carmen“. Minutenlanger
Applaus für einen besonderen
Konzertgenuss. Elke Schapeler

Sylvianne Kloepfer

sylviannek@gmx.de